Wer sich intensiver und länger mit dem Thema CNC auseinandersetzt wird schnell feststellen, dass fräsen nicht nur äußerst faszinierend sein kann, sondern auch laut und staubig. Bei den ersten Fräsjobs lässt einen der Adrenalinpegel die Lautstärke nur am Rande wahrnehmen. bei den folgenden Fräsjobs stellt man aber schnell fest, dass es auf Dauer „zu laut“ ist – spätestens nachdem man zum 1. Mal die Werkstatt mit „klingelndem Kopf“ verlassen hat.  Ein Gehörschutz sorgt hier für Abhilfe: Ein günstiges aber gutes Modell ist der Peltor Optime III (Link zu Amazon, ab ca 25€) von 3M. Damit ist das Fräsgeräusch gleich deutlich angenehmer. Wer viel fräst wird irgendwann auch feststellen, dass „nur zuschauen“ ganz schön langweilig werden kann. Entspannter Musik- oder Hörspielgenuß beim Fräsen ist z.b. mit dem „3M Peltor WorkTunes Pro FM“ (Link zu Amanzon) problemlos möglich (ca . 65€). Das Headset kann mit einem 1m Klinkenkabel komfortabel mit dem Handy verbunden werden – das Kabel einfach auf dem Rücken zum Handy in der Hosentasche entlangführen. So werden selbst Benachrichtigungen über eingehende Nachrichten auch beim Fräsen nicht überhört.

Für draußen ist auch das eingebaute FM-Radio sehr gut geeignet. Betrieben wird der Gehörschutz mit 2xAA-Batterien und der Tragekomfort ist subjektiv sehr angenehm und auf Niveau des Peltor Optime III.

Eine ähnliche Erfahrung wird oft auch früher oder später hinsichtlich der Staubentwicklung gemacht: Wo zu Anfang noch ein Staubsaugerrohr mit der Hand hingehalten wird, folgt bald ein Saugschuh mit Zyklon. Wird dann viel gefräst, kommt irgendwann die Erkenntnis, dass trotzdem „irgendwie ziemlich viel“ durch die Luft fliegt oder es doch in der Nase kribbelt. Hier kann ein Atemschutz sehr gut zum Gesundheitsschutz beitragen. Ein mir empfohlenes Modell (Danke dafür!) ist das 6502 QL (Link zu Amazon), ebenfalls von 3M. QL steht für Quick-Release – eine praktische Funktion um mal zwischendurch schnell einen Schluck trinken oder in Fräspausen unkompliziert „frei“ durchatmen zu können, ohne die Maske komplett absetzen zu müssen.

In den meisten Fällen wird er nie benötigt, aber dennoch solllte er stets griffbereit sein: Ein Feuerlöscher. Bei jedem kommt irgendwann der Zeitpunkt an dem die Fräsparameter für Holz mal gar nicht stimmen, ein technischer Fehler oder einfach nur aus Unachtsamkeit es plötzlich zu qualmen anfängt. Bleibt es bei Qualm/Rauch ist alles halb so wild. Ist es jedoch mehr als „nur Rauch“, braucht es einer raschen Möglichkeit die – evtl sogar vom Fräser verursachte – „Kokelei“ schnell zu beenden. (Es möge sich jeder Leser an dieser Stelle einmal selbst die Frage stellen, ob ein kleines Feuer bei der eigenen heimischen Fräse aktuell rasch gelöscht werden könnte. Oder steht eventuell gar nichts Geeignetes zum Löschen in der Nähe der Fräse und man muss erst in Haus rennen und den richtigen Feuerlöscher holen?). Eine kleines Feuerlöschspray in Griffweite kann hier im Ernstfall binnen weniger Sekunden das Feuer im Keim ersticken oder wichtige Minuten herausholen bis die „Profis“ eintreffen. Beispielhaft sei hier das Feuerlöschspray 54825 von ABUS (LINK zu Amazon) genannt (ca 22€).

Fazit: Kostet nicht viel Geld und in jedem Fräsen-Budget sollte dafür Platz sein! Grundsätzlich gilt aber: Für die eigene Sicherheit ist jeder selbst verantwortlich und daran ändert auch dieser Artikel nichts.