Fräse Fenja

Die derzeit größte und schwerste Fräse von fraeserbruch.de ist zugleich der Favorit. Verfügbar in 3 Längen und 2 Breiten. Ideal zur Bearbeitung von besonders großen und hohen Werkstücken sowie zur Bearbeitung von NE-Metallen aufgrund der sehr starken & massiven Auslegung.

„Fräse Fenja“ vereint die mehrjährigen Erfahrungen mit der vergleichbaren „Fräse Frieda“ mit einer klareren sowie optimierten Konstruktionsweise.

Insbesondere folgende technische Aspekte wurden bei der Konstruktion grundlegend neu durchdacht:

  • integrierte End-/Referenzschalterpositionen (insbesondere X- und Z-Achse)
  • einfache Schmierung durch direkte Erreichbarkeit aller Schmierstellen
  • einfacher Aufbau / klare Konstruktion
  • feststehender Antrieb der Z-Achse
  • flexible Einstell- und Justagemöglichkeiten / Berücksichtigung größerer Bauteil-Toleranzen
  • vorbereitete Kabelführung (Schleppkettenablage)
  • neuartige Befestigung der Antriebsspindel-Lagerung
  • invertierte Z-Achse für volle Portaldurchlass-Nutzung
  • wesentliche Komponenten verstärkt

Die Konstruktion ist an die allgemein bekannten und bewährten Prinzipien angelehnt und in Aluprofilbauweise in Kombination mit 15/20mm feinstgefrästen Aluminium Gussplatten ausgeführt. Wesentliche Komponenten wie beispielsweise Portalwangen, Kreuzplatte und Fräsplatte – sind besonders massiv aus 20mm dickem Material ausgelegt. 

Durch die innen liegenden Stirnplatten ist der Tisch bei der Montage extrem flexibel in allen Richtungen einstellbar.

Der Portalbalken ist mit einem schweren Aluprofil 120×80 ausgeführt. Der untere Querverbinder, welcher innen seitlich an die Portalwangen gesetzt wird, kann flexibel in Höhe und Neigung justiert werden um evtl. Material- oder Montagetoleranzen auszugleichen. Durch die Verwendung eines Profils an dieser Stelle ergibt sich zudem eine größere Steifigkeit im Vergleich zu einer üblichen Aluplatte wie sie sonst verwendet wird. Die Z-Achse ist im Vergleich mit allgemein anzutreffenden Konstruktionen „invertiert“ ausgeführt: Die Laufwagen der Fräsachse bewegen sich zusammen mit dem Fräsmotor auf und ab anstatt der Führung). 

Bei der invertierten Z-Achse ist also der Verfahrweg nach oben sehr groß, so dass auch lange Fräser und hohe Werkstücke problemlos bearbeitet werden können. Die Fräsplatte selbst ragt nur wenig über die Portalunterkante in den Arbeitsraum hinein. Folglich steht die volle Portaldurchlasshöhe auch bei langen Fräsern und hohen Werkstücken zur Verfügung. Die kurze 20mm dicke Z-Platte bietet an dieser Stelle in Kombination mit einer doppelten Profilschienenführung eine extrem hohe Steifigkeit und ist standardmäßig für die Verwendung von 80mm Fräsmotoren („China-Spindel“ – 2,2kW) vorbereitet. Durch manuelles Verstellen der Fräserhöhe mittels Verschieben der HF-Spindel im Halter, sowie der 2 Montagepositionen des Spindelhalters an der Fräsplatte ist eine ideale Anpassung der Maschine an die jeweils benötigte Fräshöhe möglich.

Die Führungen der Tischachse (Y-Achse) bestehen aus Linearführungen der Größe 20 mit je 2 Wagen. Die massive Hauptführung der Größe 30 in Kombination mit einer 20mm dicken Kreuzplatte und einer zusätzlichen Hilfsführung (Größe 20) bildet eine sehr stabile Portalachse.

Der Antrieb aller Achsen erfolgt mit Nema23/Nema24-Motoren (alternativ Servomotoren). Der Antrieb der Fräsachse sitzt oben auf der 20mm Kreuzplatte. Dies hat mehrere Vorteile:

  • leichtere Z-Platte = besseres Schwingungsverhalten (theoretisch)
  • einfachere Verkabelung
  • leichtere Demontage der Z-Platte – der Antrieb verbleibt an der Maschine
  • vollständige Montage der gesamten Fräsachse von vorne 

Wahlweise sind Steigungen der Kugelgewindetriebe von 5 oder 10mm an allen Achsen möglich. Ebenso sind optional Riemenumlenkungen für alle Achsen (Tisch-, Portal- und Fräsachse) realisierbar (geringerer Platzbedarf).

Die Montage der Fest- und Loslager erfolgen an der Portal- und Tischachse nun von der Innenseite. Dies erlaubt nun auch das Ausgleichen größerer Abweichungen beim Zusammenbau sowie eine flexiblere Handhabung bei Justage und Wartung (siehe Bild). Der Antriebsmotor und das Festlager werden hierbei zu einer Einheit verschraubt welche dann mit der Portalfräse verbunden wird.

 

Alle Achsen sind mit Einbaupositionen für induktive Näherungsschalter versehen, so dass hier keine individuellen Halterungen in Eigenregie mehr angebracht werden müssen. Sensoren einbauen, ausrichten, fixieren und fertig! 

Die Referenzierung der Fräsachse erfolgt über einen Sensor in der Kreuzplatte, der einen Referenzpunkt an der Fräsplatte detektiert.

Der Referenzschalter für die Tischachse (Y-Achse) sitzt in der Portalwange über der unteren Nut des Längsträgers. Als Antastpunkt fungiert eine Bundmutter mit Hammerkopfschraube, die eine stufenlose Justage des Referenzpunktes ermöglicht. Die Montagepositionen befinden sich in beiden Portalwangen, so dass die Kabelzuführung zur Schleppkettenablage sowohl links als auch rechts von der Maschine erfolgen kann.

Die Kabelführung erfolgt üblicherweise in Schleppketten. Die extra lange Abstützung und die auf der Portalunterseite montierbare „Schleppkettenablage“ (siehe Bild) erlauben eine leichte Montage der Schleppkette von der Portalachse zur Fräsachse (Z-Achse). Die Schleppkettenablage steht an einer Seite seitlich über das Portal hinaus – siehe Bild rechts unten:

Dies ist der obere Montagepunkt der Schleppkette für die allgemeine Kabelzuführung zur Maschine – vorzugsweise auf der gleichen Seite wie der Antrieb der Portalachse. Die Kabelzuführung zur Z-Achse erfolgt über die Montage einer Schleppkette oder eines Spiralschutzschlauches  zwischen Z-Antriebsplatte und Z-Platte in Form eines stehenden „Bogens“ (kein Bild).

Einsatzbereich

 HolzKunststoffGFK/CFKNE-Metall
1/8″
bis 4mm
bis 6mm
bis 8mm
(✔)

Maximale Verfahrwege

 M800M1000M1200L800L1000L1200
Portalachse
540mm640mm
Tischachse
840mm1030mm1240mm840mm1030mm1240mm
Fräsachse
204mm

Aufstellmaße (min. / ohne Motoren)

 M800M1000M1200L800L1000L1200
Breite
816mm916mm
Höhe
833mm
Tiefe 
1179mm1389mm1635mm1179mm1389mm1635mm

Komponenten

  • Portaldurchlass ca. 200mm
  •  Aluprofiltechnik
    • Portal: 120×80 schwere Ausführung
    • Tisch: 90×90 schwere Ausführung
  • Lineartechnik
    • 2 Profilschienenführungen auf allen Achsen, Größe 20/30 
    • 16mm Kugelgewindetriebe – Steigung: 5 oder 10mm
  • Frässpindel: 80mm Frässpindel (Empfehlung 2,2kW)

Sonderversion BMF

Die Sonderversion der Fenja – genannt „BMF“ – ist eine hoch skalierte Version einer Fenja mit einer besonders großen Fräsbreite. Die Fräse ist auf Kundenwunsch entstanden und wird für die Plattenbearbeitung in Holz und Kunststoff eingesetzt. Das Portal wird aufgrund der enormen Breite mit 2 Spindeln angetrieben, ansonsten entspricht alles einer Fenja L1200.

Einsatzbereich

 HolzKunststoffGFK/CFKNE-Metall
1/8″
bis 4mm
bis 6mm
zu testen
bis 8mm
zu testen

Maximale Verfahrwege

 80010001200
Portalachse
1030mm
Tischachse
840mm1020mm1240mm
Fräsachse
200mm

Aufstellmaße (min. / ohne Motoren)

 L800L1000L1200
Breite
1324mm
Höhe
833mm
Tiefe 
1179mm
1389mm
1635mm

Komponenten (BMF)

  • Lineartechnik
    • Doppelter Kugelgewindetrieb auf der Tisch-Achse

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Medien & Links

Viele Bauberichte gibt es u.a. auf www.cnc-aus-holz.at im Fenja-Bereich.

Fenja

Fenja BMF

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